Geschichte der Feuerwehr-Auszeichnungen vom
Kaiserreich Österreich-Ungarn bis in die Gegenwart

"Gut Ding braucht Weile" - So könnte man am besten die Entstehungsgeschichte der Feuerwehr-Auszeichnungen im Kaiserreich Österreich-Ungarn beschreiben. Dabei ging es damals "nur" um eine sichtbare Anerkennung für 25jährige freiwillige Dienstleistung. Und das in einem Staat, in dem bei allen anderen möglichen Gelegenheiten - einer Monarchie entsprechend - Dekorationen sehr freigiebig verliehen wurden.

Die 1905 doch noch errungene Anerkennung war in weiterer Folge aber Vorbild für die Dienstmedaillen der 1. Republik, der 2. Republik und nun der Bundesländer. Selten hat sich eine Auszeichnung durch mehrere Staats- und Regierungsformen hindurch so lange - vom grundsätzlichen Design her unverändert - erhalten. Dass auf der Vorderseite der Medaille natürlich das Portrait des Kaisers durch den Adler des Bundeswappens bzw. großteils durch das Wappen der Länder abgelöst wurde, ist dazu kein Widerspruch, sondern lediglich Ausdruck der Änderung der Staatsform.

Wir möchten Ihnen in dieser Reihe die Geschichte der Dienstmedaillen und sonstigen Auszeichnungen vorstellen:

Kaiserreich Österreich-Ungarn / Cisleithanien: Der lange Weg zur staatlichen Anerkennung

Kaiserreich Österreich-Ungarn / Transleithanien: Von den Dienstmedaillen des ungarischen Landes-Feuerwehr-Verbandes hin zur staatlichen Anerkennung

1. Republik: Skepsis gegenüber Dekorationen bald vorüber

1. Republik: Stiftung eines eigenen Feuerwehr-Ehrenzeichens

Oberösterreich: Der Silberne Ehrenring des Oberösterreichischen Landesverbandes für das Feuerwehr- und Rettungswesen

III. Reich: Gleichschaltung

2. Republik: Die kurze Geschichte einer Bundesauszeichnung

Oberösterreich: Die Entwicklung des Feuerwehr-Verdienstkreuzes

Oberösterreich: Die Entwicklung der Feuerwehr-Dienstmedaillen

Oberösterreich: Die Entwicklung der Medaillen für Katastropheneinsatz

Oberösterreich: Auszeichnungen der Gemeinden und der örtlichen Feuerwehren

Diese Artikelserie basiert in großen Teilen (mit Ausnahme der Beiträge über Oberösterreich und über Transleithanien) auf den entsprechenden Ausführungen auf der Homepage des ÖBFV (BR Adolf Schinnerl), ist dort für den interessierten Leser in vielen Bereichen noch wesentlich detaillierter dargestellt, wurde jedoch - dem speziellen Interesse des Autors entsprechend - um zusätzliche Fotos und historische Originalunterlagen ergänzt.

Sonntag, 22. Oktober 2017

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