Zahlreiche Freiwillige Feuerwehren wurden bereits zu Zeiten des Kaiserreiches Österreich-Ungarn gegründet, in einer Zeit also, in der die Uniform zum täglichen Erscheinungsbild gehörte.

Auch wenn sich Uniformen eher in den Städten fanden, so waren sie doch auch "auf dem Land" präsent. Man denke hier nur an die vielfachen Erscheinungsformen bei den Post- und Bahnbeamten sowie insbesondere auch bei der Gendarmerie.

Überdies wurde der männliche Teil der Bevölkerung durchwegs ausnahmslos zum zweijährigen Wehrdienst verpflichtet und fand sich nach dessen Ende häufig genug in den diversen Wehrverbänden und Kriegervereinen wieder.

Was lag also näher, als auch die Feuerwehren entsprechend mit Uniformen auszustatten, deren Form sich an den Uniformen der kaiserlichen Armee orientierte. Gerade dieses "militärische" Auftreten wurde von den Militärs übrigens sehr kritisiert um nicht zu sagen "bekämpft".

Die Diskussion darüber endete darin, dass die Feuerwehrmänner zwar ihre Uniformen behalten durften, die Rangabzeichen aber ändern mussten.

Auch die Ursprünge vieler Orden und Ehrenzeichen - die ja häufig typisch für Monarchien sind - finden sich bereits in dieser Zeit.

Aktuell hat jedes Bundesland in Österreich seine eigene Systematik bei den Dienstgraden, auch wenn es in vielen Fällen Parallelen gibt. Wir beschränken uns daher hier auf Oberösterreich.

 

Samstag, 23. September 2017

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