100 Jahre FF Pupping 1994

Eröffnet wurde das Festjahr am 1. Juli 1994 im festlichen Rahmen mit der Segnung des neuen Feuerwehrhauses und des neuen Tanklöschfahrzeuges in Unterschaden durch Dechant Monsignore Mag. Hueber und Pfarrer Wassermann.

Am 2. Juli wurde auf dem Sportplatz Wörth der Bezirksbewerb abgehalten. Dabei ließen die anwesenden Gäste der feiernden Heimmannschaft zwar nicht den Vortritt, die Aktiven konnten jedoch auch so in der Wertung Leistungsabzeichen Silber den 2. Platz und in der Wertung Bronze den 3. Platz erreichen. Auch die Jugendgruppe schlug sich hervorragend und belegte in der Wertungsklasse Silber den 2. Platz und in der Wertungsklasse Bronze den 5. Platz.

Der Höhepunkt - aus Sicht der Feuerwehr Pupping- fand am Sonntag, den 7. August in Pupping statt. Die 100 Jahr-Feier begingen wir mit einem Festgottesdienst in der Klosterkirche. Im Anschluss fand der Festakt im Klinglmayr-Stadl statt.

Überschattet wurde das Festjahr von einem Großbrand zu Septemberbeginn. Trotz eines vorhandenen Blitzableiters schlug ein Blitz im Abluftrohr der Lackieranlage der Tischlerei Greinöcker ein. Durch die Staubteilchen des Filterpapiers kam es zu einer Explosion. Der dadurch ausgelöste Brand vernichtete neben der Lackieranlage auch bereits fertige Möbelstücke. Der rasche Einsatz der Feuerwehr konnte wenigstens ein Übergreifen der Flammen auf den übrigen Betrieb verhindern.

Unmittelbar darauf folgte der nächste "Großeinsatz" anlässlich der 1000 Jahr-Feier von Pupping. Neben dem üblichen Lotsendienst gab es eine Ausstellung der Feuerwehr, Zillenfahrten und diverse Spielmöglichkeiten für die kleinen Besucher.

1999 kam es mit dem Ankauf einer neuen TS (Tragkraftspritze) wieder zu einer größeren Anschaffung.

Besondere Vorbereitungsarbeiten waren für den Jahreswechsel 1999/2000 erforderlich. Aufgrund des "Jahrtausendwechsels" wurde mit einer erhöhten Anzahl von Einsätzen aufgrund von technischen Problemen gerechnet. Seitens des Landesfeuerwehrkommandos kam die Aufforderung, dass pro Pflichtbereich zumindest eine Feuerwehr durchgehend per Funk erreichbar sein sollte.

Am 14. Oktober 2000 fand eine Großübung im Bezirksseniorenheim Leumühle (Alarmstufe III, Rotes Kreuz, Gendarmerie und BH Eferding) statt. Übungsannahme war dabei ein Brand in der Zentralküche und die Ausbreitung des Feuers auf den Alt- und Neubau. Neben der generellen Aufgabe der Brandbekämpfung waren im Speisesaal 20 Personen zu bergen, im Alt- und im Neubau jeweils weitere 10 Personen. Bei dieser Gelegenheit wurde auch gleich die Praxistauglichkeit des Sonderalarmplanes für das Bezirksseniorenheim überprüft.

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Mittwoch, 18. Mai 2022