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xx.xx.1952 |
Das genauere Datum lässt sich nicht mehr feststellen. Es soll jedoch Sommer gewesen sein, als beim Moar z'Pupping (damalige Besitzer Aloisia und Heinrich Falzberger) die Scheune brannte. Die Bewohner konnten den Brand jedoch noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbst löschen. | ||||||||||||||
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Zu den schwersten Einsätzen für die FF Pupping zählte sicher die Hochwasserkatastrophe 1954. Besonders die Kameraden des Löschzuges Schaden standen Tag und Nacht im Einsatz. Auch die Puppinger Wehrmänner unterstützten die Bevölkerung bei den Aufräumungsarbeiten.
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01.01.1957 |
Der Löschzug Brandstatt wird aufgelöst. |
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19.06.1958 |
Der Wirtschaftstrakt der Ehegatten Maria und Johann Floimayr-Weiß (Taubenbrunn 8) brannte ab. Ursache war ein Blitzschlag. | ||||||||||||||
Auch 1963 und 1964 wurde unsere Gemeinde wieder von einer Hochwasserkatastrophe heimgesucht. |
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04.05.1968 |
Bei der Jahreshauptversammlung legte Franz Schürz nach 40jähriger Tätigkeit für die Feuerwehr sein Amt als Kommandant zurück. Das neue Kommando bestand aus:
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1975 |
Aufgrund der Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges wurde 1975 ein Anbau beim Zeughaus in Unterschaden notwendig, der am 2. Oktober 1977 eingeweiht wurde. |
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1983 |
Nach einem Hochwasser im Jänner musste aufgrund lang anhaltender Kälte ein großer Eisstoß auf der Aschach gesprengt werden.
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02.03.1983 |
Eine erneute Wahl des Kommandos war erforderlich. Die Abstimmung brachte folgendes Ergebnis:
Unter dem Kommando von Ernst Allersdorfer sen. wurde der Neubau des Zeughauses Unterschaden und der Ankauf des neuen Tanklöschfahrzeuges in die Wege geleitet. |
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1990 |
1990 findet sich in den Archiven der FF Pupping erstmals auch ein "Jahresrückblick", der an die Haushalte im Gemeindegebiet verteilt wurde. |
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1991 |
Der Gemeinderat fasste den Beschluss zur Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges. Damit verbunden war auch, dass ein neues Feuerwehrhaus errichtet wurde. |
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19.11.1992 |
Das Landesfeuerwehrkommando bewilligte eine Beihilfe von 950.000 Schilling zum Ankauf des Tanklöschfahrzeuges (TLF-A 2000). |
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12.03.1993 |
Vor den großen Feierlichkeiten gab es noch einen Wechsel im Kommando:
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Nach zweijähriger Bautätigkeit unter tatkräftiger Mithilfe der Feuerwehrkameraden konnte das Zeughaus rechtzeitig zum 100 Jahr-Jubiläum 1994 fertiggestellt werden. |
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Die nächsten 25 Jahre (ab 1994) |
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Der Inhalt dieser Seite wurde auf Basis der jeweiligen Jahresberichte erstellt und stellt somit eine Kurzfassung dieser Berichte dar. Interessierte Leser können sich über die jeweiligen Jahre im Detail im Download-Bereich informieren. |
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1994 Neben der 100 Jahr-Feier war natürlich der "ganz normale" Übungs- und Einsatzbetrieb zu bewältigen. Insgesamt 12 Monatsübungen wurden durchgeführt, unter anderem mit folgenden Übungsannahmen
sowie 8 Funkübungen, wobei die FF Pupping zwei Mal die Einsatzleitung über hatte. Zusätzlich gab es zwei feuerwehrinterne Funkschulungen. Im April wurde auch noch auf dem Gelände der Verbandskläranlage Eferding eine Strahlenmessübung abgehalten. Auch wenn die im Jahresbericht angeführten Übung nahelegen würden, dass die Brandbekämpfung damals ein Schwerpunkt war, zeigt die tatsächliche Einsatztätigkeit doch ein anderes Bild:
sprechen eine deutliche Sprache, auch wenn letztere sicherlich auch durch die 1000 Jahr-Feier in der Gemeinde Pupping beeinflusst war. Auch die Feuerwehrjugend war in diesem Jahr hochaktiv: Der Jahresbericht verzeichnet insgesamt 9 allgemeine Übungen, 27 Bewerbsübungen und die Teilnahme an insgesamt 4 Bewerben sowie an etlichen Veranstaltungen (Erste Hilfe-Schulung, Florianifeier, Landschaftssäuberung, Grillabend, Filmvorführung, Besichtigung FF Wels etc.). |
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1995 Das Jahr 1995 verzeichnet
Für den weiteren Ausbau des Feuerwehrhauses in Unterschaden wurde seitens der Feuerwehr ein Betrag von 69.000 Schilling (knapp über EUR 5.000) aufgewendet. Im Übungsbetrieb war unter anderem eine Alarmstufe III-Übung im Bezirksseniorenheim Leumühle zu organisieren, an der 87 Mann, 460 m Schläuche, 7 Pumpen und 11 Fahrzeuge zum Einsatz kamen. Eine spezielle Übung war auch noch der angenommene Brand in einem landwirtschaftlichen Anwesen, bei dem keine Wasserentnahmestelle vorhanden war und die Wasserversorgung somit erst über eine Relaisleitung mit 2 TS und 1 TLF aufzubauen war. Im Ernstfall hätte hier Alarmstufe II ausgelöst werden müssen. Die Wasserwehr berichtet von annähernd 50 Übungen und einer sehr erfolgreichen Teilnahme an diversen Bewerben. Die Jugendgruppe verwies insbesondere auf hervorragende Platzierungen beim Bezirksjugendlager.
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1996 1996 waren 2 Brandeinsätze und 28 technische Einsätze zu bewältigen. Um den Ausbildungsstand zu erhalten, wurden 10 Monatsübungen und 12 Schulungen sowie 6 Funkübungen sowie 2 feuerwehrinterne Funkschulungen durchgeführt. Die Wasserwehr-Gruppe bedauerte, bei den Bewerben nicht an die Leistungen und Erfolge der letzten Jahre anknüpfen zu können, verwies aber auf insgesamt 4 Bewerbe, an denen teilgenommen wurde. Im Bericht der Jugendgruppe findet sich mit Gerhard Baumgartner auch ein heute noch aktives Mitglied. |
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1997 Der Jahresbericht 1997 verweist auf 3 Brandeinsätze und 34 technische Einsätze. Die Funkzentrale "Florian Pupping" wurde in diesem Jahr fertiggestellt und konnte sich bei einer Suchaktion nach einem Bewohner des Seniorenheimes Leumühle gleich bewähren. Großer Wert wurde 1997 offenbar auch auf die Ausbildung gelegt, da erstmals den absolvierten Lehrgängen sowie den erreichten Leistungsabzeichen breiter Raum gewidmet wurde. So wird etwa auch berichtet, dass 8 Kameraden das steiermärkische WLAB erworben haben. |
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1998 Für 1998 liegt kein Jahresbericht vor. Der Bericht für 1997 enthält jedoch schon den Hinweis auf die am 23. Jänner 1998 stattgefundene Jahreshauptversammlung, bei der das Kommando neu bzw. wiedergewählt wurde:
Der bisherige Kassier AW Otto Höller legte seine Funktion nach 15 Jahren Tätigkeit zurück. |
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1999 3 Brandeinsätze standen 44 technischen Einsätzen gegenüber. Die Feuerwehrjugend feierte 1999 ihr 25-jähriges Jubiläum und wurde dazu mit kräftiger finanzieller Unterstützung der Gemeinde Pupping und des Biohofs Achleitner neu eingekleidet. Der Zeugwart, damals AW Johann Schapfl jun., berichtet vom Ankauf einer neuen TS. Zur Erhöhung der Sicherheit im Einsatz wurden auch erstmals Warnüberwürfe und Verkehrsleitkegel angeschafft und neben dem TLF auch die übrigen Fahrzeuge mit Schneeketten ausgerüstet. Bei der Übung am 3. August wurde ein vom Zeugwart selbst entwickeltes und angefertigtes Zwischenstück für die Saugleitung erprobt. Es handelt sich um ein Eisenrohr, das um 90 Grad gebogen ist und einen Durchmesser von 110 mm aufweist. An beiden Enden ist eine Saugschlauchkupplung montiert. Dieses Hilfsmittel verhindert ein Abknicken der Saugschläuche, wenn das Wasser aus einem Brunnen entnommen wird. Es ist heute noch im Einsatz. Dem Übungsbetrieb wird im Jahresbericht breiter Raum eingeräumt und erstmals von den diversen Übungen im Detail berichtet. |
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2000 In diesem Jahr gab es insgesamt 7 Mal Alarm im Bezirksseniorenheim Leumühle. 1 Alarm führte zu einem tatsächlichen Brandeinsatz, weiters waren 4 Täuschungsalarme und 2 Fehlalarme zu verzeichnen. Im gesamten Einsatzgebiet war im Jahr 2000 ansonsten lediglich ein Brandeinsatz zu verzeichnen, aber zusätzlich waren 48 technische Einsätze zu bewältigen. Am 4. Juli brach ein Sturm über Pupping herein, der zwar einigermaßen glimpflich ausging. Die FF Pupping musste aber doch mit allen 4 Fahrzeugen ausrücken und unter Einsatz von 3 Motorsägen 17 Bäume aufarbeiten, um die Straßen wieder frei zu machen. 13 Übungen und 7 Schulungen wurden durch eine Alarmstufe III Übung im Bezirksseniorenheim am 14. Oktober ergänzt. Weiters wurde eine Großübung am Bauhof der Firma Held & Francke unter Beteiligung der FF Eferding abgehalten. Die Wasserwehr gab bei diversen Bewerben mit etlichen Stockerlplätzen wieder ein deutliches Lebenszeichen. |
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2001 Das neue Feuerwehrhaus in Pupping wurde fertiggestellt, wozu neben Ausgaben der Gemeinde von 668.842 Schilling (ca. EUR 49.000) auch noch Eigenbeiträge der FF Pupping von 387.448 Schilling (ca. EUR 28.000) kamen. Das Feuerwehrhaus wurde bis auf den Keller von den Kameraden in insgesamt 3.193 Stunden in Eigenregie errichtet. In Absprache mit der Gemeinde Pupping erfolgte die Anschaffung neuer Atemschutzgeräte. Die neue Generation arbeitet bereits mit einem Überdrucksystem, wodurch verhindert wird, dass bei einer Undichtheit der Maske Schadstoffe eindringen können. Und noch eine Neuerung: 25 Pager wurden angeschafft, womit eine "stille Alarmierung" ermöglicht wurde. Dazu gab es großzügige Spenden von den drei Gemeinderatsfraktionen. Die Jugendgruppe hatte am 14. Dezember ein Highlight, als sie stellvertretend für das Hausruckviertel an der Übergabe des Friedenslichtes an die Partnerregionen des Landes Oberösterreich beim Landhaus in Linz teilnahm. Die Chronik vermerkt hier eine Temperatur von minus 17 Grad Celsius. Eine besondere Herausforderung war die Puppinger Gemüsemesse. Der einsetzende Dauerregen verwandelte die als Parkplatz verwendeten Wiesen in ein Schlammfeld. Die Besucher "flüchteten" zu ihren Autos, und binnen kürzester Frist war das Chaos perfekt. Die Autos mussten mit Traktoren und den beiden Gemeindefahrzeugen befreit werden. Trotzdem wurde die Messe zu einem vollen Erfolg. Im erweiterten Kommando gab es einige Änderungen:
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2002 Dieses Jahr wird in die Annalen der jüngeren Geschichte unserer Feuerwehr eingehen. Kaum jemand im Gemeindegebiet von Pupping, der nicht vom Hochwasser im August betroffen war. Alleine bei diesen Einsätzen leisteten die Kameraden 2.410 Stunden, während sich die übrigen Einsätze mit "lediglich" 1.087 Stunde zu Buche schlugen. Zum Einsatz kamen beim Hochwasser vorwiegend die beiden neuen Tauchpumpen und die motorbetriebene Schlammpumpe, die sich bestens bewährten. Im Einsatz waren aber auch zahlreiche Feuerwehren aus anderen Bezirken, die vom Hochwasser verschont geblieben waren. Ihnen sei an dieser Stelle nochmals unser besonderer Dank für die Unterstützung gesagt. Es kam ja nicht selten vor, dass Kameraden aus anderen Bezirken den Keller eines unserer Kameraden auspumpten, weil sich dieser selbst in einem anderen Teil des Gemeindegebietes im Einsatz befand. Stark im Einsatz war unsere Wasserwehrgruppe, insbesondere auch, wenn es darum ging Verpflegung oder den Arzt zu den Eingeschlossenen zu bringen oder Kranke abzutransportieren. Neben diesem prägenden Ereignis verweist der Jahresbericht (der übrigens erstmals auch mit Farbfotos ausgestattet war) aber auch noch auf
Und schließlich gab der scheidende Kommandant, HBI Ernst Stallinger, noch einen Rechenschaftsbericht über seine 10jährige Tätigkeit als "Chef" unserer Feuerwehr. Die Jugendgruppe trumpfte beim Salzburger Landesbewerb mit einem Sieg in der Kategorie Silber auf. |
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2003 Gleich zum Jahresanfang wurde das neue Kommando gewählt:
Die Funktion des Zugsführers übernahm wieder BI Ernst Allersdorfer jun., Zeugwart blieb unverändert AW Johann Schapfl jun. Da die alte Zille ausgeschieden werden musste, wurde eine neue angeschafft und in einer sechsstündigen Fahrt von Niederranna in die Brandstatt gebracht. Nach den schweren Einsätzen im Vorjahr musste die Wasserwehr zu zwei Menschenbergungen auf der Donau ausrücken. Im Bereich des Funkwesens war insbesondere die Umstellung auf das neue digitale Warn- und Alarmierungssystem (WAS) zu vermerken. 9 Brandeinsätze standen 34 technischen Einsätzen gegenüber. Die Feuerwehrjugend wagte den Blick über die heimischen Grenzen und nahm am Bezirksjugendlager in Wels und zusätzlich am Landesfeuerwehr-Jugendlager in Südtirol teil. In Südtirol stand auch der Landesfeuerwehr-Jugendleistungsbewerb auf dem Programm. Dabei konnte unsere Jugend in Bronze den 2. Rang und Silber gar den 1. Rang und damit dem Landessieg erreichen. |
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2004 Auch dieses Jahr war wieder durch eine hohe Anzahl (48) von technischen Einsätzen gekennzeichnet, während 11 Brandeinsätze zu verzeichnen waren. Auffällig ist, dass in diesem Jahr sehr viele Autounfälle zu verzeichnen waren. 12 Monatsübungen und 7 Schulungen wurden absolviert. Einen besonderen Schwerpunkt nahmen in diesem Jahr insgesamte 22 absolvierte Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule und auf Bezirksebene ein. Und auch ein Jubiläum gab es zu feiern: 30 Jahr Feuerwehrjugend Pupping. |
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2005 Dieses Jahr war ein "Meilenstein" in der Berichterstattung: Erstmals war der Jahresbericht durchgängig mit Farbfotos ausgestattet. 2005 brachte eine breite Palette von 50 Einsätzen:
Die Wasserwehr verzeichnete im Herbst den Zugang einer neuen Zille, die in bewährter Weise über 36 km von Niederranna bis in die Brandstatt gerudert wurde. Neu angeschafft wurde auch ein Hochleistungslüfter für den Brandeinsatz, der sich mit einer Leistung von 65.000 m³/h auch gleich im Einsatz bewährte. Erwähnenswert wieder einmal unsere Jugend, die in einer Bezirksgruppe am Landesbewerb in Vorarlberg teilnahm und dabei in Bronze den 1. Rang und in Silber den 2. Rang erreichen konnte. 3 Jungfeuerwehrmänner aus Pupping - Markus Hehenberger, Paul Jungreithmayr und Herbert Winklehner (mittlerweile alle drei im Aktivenstand) konnten dafür die Feuerwehr-Jugendleistungsabzeichen in Bronze und Silber des Bundeslandes Vorarlberg in Empfang nehmen. |
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2006 Nach dreißig Jahren im Dienst wurde das alte Löschfahrzeug außer Dienst gestellt und das neue LFB-A1 angeschafft. Dieses verfügt über permanenten Allradantrieb, einen Flutlichtmast mit 4 x 1000 W Umfeldbeleuchtung sowie ein Bergegerät, das vorwiegend bei Autounfällen zum Einsatz kommt. Neben 14 Übungen und 8 Schulungen wurden zusätzlich noch mehrere extra Schulungen mit dem neuen LFB absolviert. Und schließlich machten sich die Kameraden anlässlich einer Begehung auch mit den Gegebenheiten der der neuen Geschäfte in Goldenberg vertraut. 2006 waren auch einige spektaktuläre Einsätze (insgesamt 7 Brandeinsätze und 33 technische Einsätze) zu verzeichnen:
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2007 Ein in diesem Jahr herausragendes Ereignis in unserem Gemeindegebiet war sicher der Sturm Kyrill, der der FF Pupping allein 8 Einsätze bescherte. Unsere Aufgabe spannte sich dabei vom Sichern einsturzgefährdeter Objekte über das Abdecken von Wohnhäusern bis hin zum Freimachen von Wohnhäusern. Anfang März kollidierte beim Bahnübergang in Pupping ein PKW mit einem Güterzug. Wie durch ein Wunder konnte die Lenkerin ihr völlig demoliertes Auto nahezu unverletzt verlassen. Ein weiterer, diesmal leider aber folgenschwerer Unfall ereignete sich in der Ortschaft Leumühle. Ein Güterzug rammte einen PKW frontal und riss ihn 200 m weit mit. Der Lenker wurde schwerverletzt eingeklemmt und musste mit dem hydraulischen Bergegerät befreit werden. Mitte Juni wurde unsere Feuerwehr zu einem Einsatz (Alarmstufe II) nach Hartkirchen gerufen. Der Dachstuhl eines Wohnhauses stand in Vollbrand. |
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2008 Anfang 2008 erfolgte die Neuwahl des Kommandos. Dieses wurde bestätigt, lediglich in der Funktion des Kassiers gab es durch die Zurücklegung des Amtes einen Wechsel von AW Rudolf Neumüller zu AW Erwin Schwarzbauer. Auch dieses Jahr war wieder durch zwei große Stürme im März und August gekennzeichnet. Glücklicherweise kamen dabei keine Personen zu Schaden. Ganze Dächer wurden dabei von den Häusern einfach weggefegt. Stromleitungen wurden durch herabstürzende Bäume gekappt. Einsätze bei Verkehrsunfällen beschränkten sich großteils auf die Bergung der Fahrzeuge und die Reinigung der Unfallstelle. |
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2009 Mit 10 Brand- und 41 technischen Einsätzen lag das Jahr 2009 über dem Durchschnitt. Ziemlich dramatisch war im Februar der Frontalzusammenstoß eines PKWs mit einem Kastenwagen. Die PKW-Lenkerin wurde eingeklemmt und musste von uns befreit werden. Sogar der Einsatz eines Hubschraubers für den schnellstmöglichen Transport ins Krankenhaus war erforderlich. Die halbe Nacht lang waren wir auch mit einer Suchaktion nach einem Bewohner des Bezirksaltenheimes Leumühle beschäftigt. Der Einsatz konnte glücklicherweise erfolgreich in den frühen Morgenstunden beendet werden. Die Feuerwehrjugend feierte ihr bereits 35jähriges Jubiläum. Spitzenwerte konnten sowohl bei der Anzahl der absolvierten Ausbildungen (12 Teilnehmer absolvierten insgesamt 21 Kurse) als auch bei den errungenen Leistungsabzeichen (insgesamt 30) erzielt werden. |
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Gleich vorweg eine Bitte: Sollte einer unserer Leser daheim noch alte Unterlagen die Feuerwehr(en) auf dem Gebiet der Gemeinde Pupping betreffend haben bzw. finden, so ersuchen wir, uns diese zu überlassen bzw. uns diese zumindest zur elektronischen Archivierung zur Verfügung zu stellen. Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts |
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Eröffnet wurde das Festjahr am 1. Juli 1994 im festlichen Rahmen mit der Segnung des neuen Feuerwehrhauses und des neuen Tanklöschfahrzeuges in Unterschaden durch Dechant Monsignore Mag. Hueber und Pfarrer Wassermann. Am 2. Juli wurde auf dem Sportplatz Wörth der Bezirksbewerb abgehalten. Dabei ließen die anwesenden Gäste der feiernden Heimmannschaft zwar nicht den Vortritt, die Aktiven konnten jedoch auch so in der Wertung Leistungsabzeichen Silber den 2. Platz und in der Wertung Bronze den 3. Platz erreichen. Auch die Jugendgruppe schlug sich hervorragend und belegte in der Wertungsklasse Silber den 2. Platz und in der Wertungsklasse Bronze den 5. Platz. Der Höhepunkt - aus Sicht der Feuerwehr Pupping- fand am Sonntag, den 7. August in Pupping statt. Die 100 Jahr-Feier begingen wir mit einem Festgottesdienst in der Klosterkirche. Im Anschluss fand der Festakt im Klinglmayr-Stadl statt. Überschattet wurde das Festjahr von einem Großbrand zu Septemberbeginn. Trotz eines vorhandenen Blitzableiters schlug ein Blitz im Abluftrohr der Lackieranlage der Tischlerei Greinöcker ein. Durch die Staubteilchen des Filterpapiers kam es zu einer Explosion. Der dadurch ausgelöste Brand vernichtete neben der Lackieranlage auch bereits fertige Möbelstücke. Der rasche Einsatz der Feuerwehr konnte wenigstens ein Übergreifen der Flammen auf den übrigen Betrieb verhindern. Unmittelbar darauf folgte der nächste "Großeinsatz" anlässlich der 1000 Jahr-Feier von Pupping. Neben dem üblichen Lotsendienst gab es eine Ausstellung der Feuerwehr, Zillenfahrten und diverse Spielmöglichkeiten für die kleinen Besucher. 1999 kam es mit dem Ankauf einer neuen TS (Tragkraftspritze) wieder zu einer größeren Anschaffung. Besondere Vorbereitungsarbeiten waren für den Jahreswechsel 1999/2000 erforderlich. Aufgrund des "Jahrtausendwechsels" wurde mit einer erhöhten Anzahl von Einsätzen aufgrund von technischen Problemen gerechnet. Seitens des Landesfeuerwehrkommandos kam die Aufforderung, dass pro Pflichtbereich zumindest eine Feuerwehr durchgehend per Funk erreichbar sein sollte. Am 14. Oktober 2000 fand eine Großübung im Bezirksseniorenheim Leumühle (Alarmstufe III, Rotes Kreuz, Gendarmerie und BH Eferding) statt. Übungsannahme war dabei ein Brand in der Zentralküche und die Ausbreitung des Feuers auf den Alt- und Neubau. Neben der generellen Aufgabe der Brandbekämpfung waren im Speisesaal 20 Personen zu bergen, im Alt- und im Neubau jeweils weitere 10 Personen. Bei dieser Gelegenheit wurde auch gleich die Praxistauglichkeit des Sonderalarmplanes für das Bezirksseniorenheim überprüft. |
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Die ersten Hinweise über die Entstehung der Feuerwehr Pupping reichen in das Jahr 1875 im Zusammenhang mit einem Großbrand im Ort Pupping zurück. Zu diesem Zeitpunkt hat es zwar bereits ein Zeughaus gegeben, in dem unter anderem auch eine fahrbare Handspritze untergebracht war. Jedoch: Ausgebildete Feuerwehrmänner waren nicht vorhanden. So kam, was kommen musste: Buben hatten am 22. Juli 1875 im Garten des Mayrhauses Pupping Nr. 1 gezündelt und dadurch einen Strohhaufen in Brand gesetzt. Das Feuer breitete sich in der Folge durch günstigen Wind und Funkenflug auf die Bauernhäuser Stadler und Bachmayer (heute Zinöcker) aus. Von diesen griff das Feuer dann auf die Nachbarobjekte bis zum Lichtenecker südwestwärts und auf der anderen Seite bis zum Schmiedhaus (Pupping Nr. 15) über. Insgesamt 7 Häuser wurden bis auf kleine Reste der Grundmauern eingeäschert - 5 Tote waren zu beklagen. Das Reisingerhaus (Pupping Nr. 24), blieb merkwürdigerweise verschont, obwohl es inmitten der übrigen Brandobjekte stand. |
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Weitere Brände in dieser Zeit: |
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05.09.1876 |
Bamer in Wörth 4 |
xx.xx.1884 |
Bräuhaus in Gstöttenau 3 |
03.07.1885 |
Sepp in Gstaltenhof (Blitzschlag) |
30.08.1886 |
Maierhaus in Gstöttenau |
23.07.1888 |
Wiesinger auf der Bruck (Au bei hohen Steg 13) |
19.05.1889 |
Der Gemeinderat fasst den Beschluss zur Gründung einer Feuerwehr. Dem folgten dann offenbar umfangreiche Beratungen und Vorbereitungsarbeiten. |
06.05.1891 |
Brand bei Müller in Pupping 6 |
31.05.1891 |
Es wird beschlossen, zur Bedienung der Feuerspritze 10 Mann zu bestimmen, die sich aus der Ortschaft Pupping zu rekrutieren haben. |
24.04.1892 |
Mitteilung bezüglich der Anschaffung neuer Schläuche für Feuerlöschzwecke. Für die Anschaffung von 30 m Schläuchen wurde der Betrag von 34 Gulden und 40 Kreuzer verausgabt. |
01.09.1892 |
Brand eines Stadels bei Müller in Pupping 6 |
18.12.1892 |
Der Gemeinderat beschließt, eine Handspritze mit Sauger und Doppelpumpwerk anzuschaffen. |
29.01.1893 |
Die Statuten der FF Pupping werden durch den Gemeindeausschuss genehmigt. Gleichzeitig wird der Ankauf einer tragbaren Handspritze für die Ortschaften der Steuergemeinde Oberschaden zum Preis von 117 Gulden und 88 Kreuzer genehmigt, wobei in diesem Preis die Schläuche bereits inkludiert waren. |
Die nächsten Brände: | |
14.08.1893 |
Zubau zum Körnerhäusl in Gstöttenau 21 |
22.04.1894 |
Die Gründungsversammlung der FF Pupping fand im Gasthof Eckersdorfer in Brandstatt (man beachte den treffenden Namen!) statt. |
26.05.1894 |
Vereinsbehördlichen Genehmigung mit Dekret der Landesbehörde. Es wurden bereits 39 Gründungsmitglieder verzeichnet. Obmann (so nannte sich der Kommandant damals) war Paul Artmayr, Landwirt in der Waschpoint, sein Stellvertreter war Franz Heiglauer, Land- und Gastwirt in Pupping. |
29.04.1896 | Bei der Generalversammlung an diesem Tag erklärte Paul Artmayr, eine Wiederwahl keinesfalls anzunehmen. Neuer Obmann wurde sein bisheriger Stellvertreter Franz Heiglauer, zu seinem Stellvertreter wurde Martin Leberbauer aus Oberschaden gewählt. |
23.11.1897 |
Aus einem alten Zeitungsbericht: "Heute früh gegen 6 Uhr entstand im Anwesen des Daniel Bislinger, Hausname Kerner, in der Au Nr. 21, aus bisher unbekannter Ursache ein Brand, der in kürzester Zeit dieses Besitztum bis auf die gemauerten Teile einäscherte. Infolge des herrschenden dichten Nebels wurde der Brand nur von den allernächsten Nachbarn bemerkt und erschien nach der Verständigung der freiwilligen Feuerwehr Pupping dieselbe auch gleich am Brandplatze. Die gleiche Zeitung berichtete eine Woche später: "Der noch während des Brandes verhaftete junge Bursch könnte möglicherweise doch unschuldig sein. Es wird doch recht gut sein, wenn auch auf anderen, dieses Verbrechens verdächtige Individuen ein scharfes Auge ruht." |
1897 |
Für das "Spritzenhäusl" in Taubenbrunn wurden 200 Gulden bewilligt. |
03.09.1899 |
Auch hier wieder ein Zeitungsbericht: "Heute am 3. Sept.1899 um 4 1/4 Uhr (Früh) brannte die Leimühle (Anmerkung: heute Leumühle) Ortschaft Waschpoint und die am Brandplatze erschienenen Feuerwehren Eferding, Hinzenbach und Pupping konnten in vereintem Einsatz das Übergreifen auf das nahe liegende Bauernwesen, das teilweise mit Zigel und Stroh gedeckt war, verhindern. Der Einsatz der inzwischen erschienenen Feuerwehr Hartkirchen war nicht mehr erforderlich. |
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