- Details
| Monatsübung | |
| Datum | 05.08.2014 |
| Übungsverantwortlicher | HFM Marcel Litzlbauer |
| Teilnehmer | 16 Kameraden |
| Thema | Brand in der Backstube Bäckerei Brandl |
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Im Rahmen einer Übung wurde diesmal der erste Stock des Gebäudes, in dem sich die Bachstube der Bäckerei Brandl befindet, in Brand gesteckt. Die Alarmarmierung war erweitert um drei verletzte Personen, von denen eine vermisst war. Der Kommandant des KLF, das aufgrund der räumlichen Nähe als erstes Fahrzeug am Einsatzort eintraf, übernahm die Einsatzleitung und schickte sofort einen AS-Trupp des TLF ins Gebäude. Diese hatten die primäre Aufgabe, die vermisste Person zu finden. Zwei Personen waren beim Eintreffen der Einsatzkräfte im Eingangsbereich angetroffen worden und wurden den ebenfalls bereits anwesenden Sanitätern des Roten Kreuzes übergeben. Das Vorgehen des AS-Trupps im Gebäude wurde durch die kräftig eingesetzte Nebelmaschine erschwert, teilweise betrug die Sicht nur 30 bis 40 cm. Erst der Einsatz des Lüfters konnte hier die Lage verbessern. Mittlerweile baute die Besatzung des LFB die Wasserversorgung vom nahen Bach zum TLF inkl. Einrichtung einer Schlauchbrücke auf und übernahm zusätzlich den Brandschutz für den noch nicht betroffenen Gebäudeteil. Der AS-Trupp drang mittlerweile in das 1. Stockwerk vor und stand vor der Aufgabe, zahlreiche Räume - links und rechts entlang eines langen Ganges - systematisch absuchen zu müssen. Dabei gelang es, die Verletzte zu bergen und auch den Brandherd unter Kontrolle zu bringen. Die Verletzte wurde unter Einsatz eines Tragetuches in das Erdgeschoß transportiert und dort an die Kameraden des Roten Kreuzes übergeben. Den Abschluss der Übung bildete die Besprechung der Übung direkt vor Ort. |
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| Im Ernstfall ist hoffentlich rechtzeitig jemand vor Ort, um die Fahrzeuge noch in Sicherheit zu bringen, die zusätzlich auch noch die Arbeit der Einsatzkräfte behindern können | |
| Hochleistungslüfter im Einsatz | |
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Reserve-AS-Trupp |
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Die Rauchentwicklung wurde mit Hilfe der Nebelmaschine gesteigert, um die Übung möglichst wirklichkeitsgetreu zu gestalten |
| Die Kameraden des Roten Kreuzes übernehmen die Verletzte ... | |
| und kümmern sich um die Erstversorgung | |
- Details
| Monatsübung | |
| Datum | 03.06.2014 |
| Übungsverantwortlicher | OBM Franz Wolfesberger |
| Teilnehmer | 20 Kameraden |
| Thema | Aufbau einer Relaisleitung |
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Im Rahmen einer Lösch-Übung wird sehr gerne der Innenangriff mit Atemschutztrupp geübt. Das ist meist auch ein wenig spektakulär, gilt es doch, vermisste Personen zu finden und unter entsprechend schwierigen Umständen zu bergen. Diesmal stand die Übung jedoch im Zeichen der Wasserversorgung. Annahme war ein Wohnhausbrand, wobei vom nächsten Hydranten eine Leitung mit 10 B-Schläuchen zu legen war. Annahme war auch, dass zum Wassertransport die Zwischenschaltung von Pumpen erforderlich sei. So wurde zunächst die Tragkraftspritze des LFB zwischengeschaltet. Zweite Station war die Tragkraftspritze des KLF. Und von dort ging's weiter in das TLF. Zur Überprüfung der Funktionstüchtigkeit wurde das Ganze auch im Echtbetrieb getestet. Dazu wurde einerseits mit Hilfe des Stützkrümmers und des Flankierschlauches ein fix montiertes Strahlrohr aufgebaut, andererseits wurde auch noch ein Löschtrupp mit einem zusätzlichen Strahlrohr postiert. Und dann hieß es: "Wasser marsch!" Der Zweck der Übung wurde erfüllt. Die Geräte sind funktionstüchtig und etliche Kameraden, die nicht über eine Maschinistenausbildung verfügen, kamen auch mit dieser Materie einmal in Berührung. |
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| Perfektes Szenario mittels Nebelmaschine | |
| Die Relaisleitung (siehe Bild ganz oben) mündete im TLF... | |
| ... und und ging von dort weiter zu den Strahlrohren | |
| Einerseits wurde mittels Ringleitung ein Strahlrohr fixiert... | |
| ... andererseits wurde auch noch ein Löschtrupp (rechts) eingesetzt | |
| Nachbesprechung an der Tragkraftspritze biem KLF | |
- Details
| Neues Zelt für die Einsatzleitung |
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| Datum | 20.05.2014 |
| Übungsverantwortlicher | HBM Michael Aumaier |
| Teilnehmer | 13 Kameraden |
| Thema | Aufbau des Zeltes |
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Das Hochwasser im Vorjahr hat deutlich die Notwendigkeit einer gut funktionierenden Einsatzleitung gezeigt. Diese muss bei jeder Witterungslage arbeiten können, war aber bisher im Bereich unserer Feuerwehr noch nicht wirklich "wetterfest". Durch die großzügige Unterstützung der Puppinger Bevölkerung anlässlich der diesjährigen Haussammlung - wofür auch an dieser Stelle nochmals ein herzliches Danke schön gesagt werden darf - war nun die Anschaffung eines eigenen Zeltes möglich. Dieses hat einerseits durch die Aluminium-Konstruktion ein transportfreundiches Gewicht, verfügt andererseits durch die spezielle Dachkonstruktion aber auch über die notwendige Stabilität. Für letztere sorgen überdies Seile und Bodenanker. Geht es nur um einen Sonnenschutz, so wird in vielen Fällen die Dach-Konstruktion alleine reichen, zusätzlich kann jeder der vier Seitenteile individuell befestigt werden. Diese Seitenteile sind auch unterschiedlich gestaltet: zwei verfügen über großflächige Fenster, eines über einen Eingang, lediglich eine Seite ist blickdicht. Um im Bedarfsfall ein schnelles und einwandfreies Aufstellen zu gewährleisten, wurde dieses geübt. Die Konstruktion erwies sich dabei als sehr gut durchdacht. Die Arbeit war in kaum 20 Minuten erledigt. |
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| Gut, wenn mehrere helfende Hände zur Stelle sind - im Ernstfall würden aber auch weniger reichen | |
| Die Dachkonstruktion wird zunächst in die Senkrechte gebracht... | |
| ... und dann einfach an den Ecken auseinandergezogen | |
| Die Ecken werden fixiert | |
| Anschließend werden die Fußteile eingesetzt | |
| Auspacken der Seitenteile | |
| Einfaches Befestigen der Seitenteile an der Dachkonstruktion mittels Klett-Verschluss | |
| Die Seitenteile werden mit einem stabilen Reißverschluss-System miteinander verbunden | |
| Die großzügige Fensterfront sorgt für genügend Licht | |
| Decken-Konstruktion | |
| Und auch der Abbau lässt sich rasch erledigen | |
- Details
| Übung technisch | |
| Datum | 05.06.2014 |
| Übungsverantwortlicher | AW Martin Schapfl |
| Teilnehmer | 18 Kameraden |
| Thema | Verkehrsunfall mit landwirtschaftlichem Anhänger |
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Eine nicht alltägliche - in der Praxis aber doch immer wiederkehrende - Alarmierung. Ein Kind (in diesem Fall perfekt dargestellt von der ältesten Tochter des Übungsverantwortlichen) meldet sich telefonisch: Die Mama hat sich beim Anhänger eingezwickt und kommt nicht mehr heraus. Nach mehrmaligem Nachfragen stellt sich heraus, dass auch noch eine zweite Person betroffen ist. Auch die Adresse kann das Mädchen - trotz Aufregung - korrekt angeben. Die FF Pupping rückt mit LFB und KLF aus. Vor Ort stellt sich die Situation wie folgt dar: Wahrscheinlich wegen eines technischen Gebrechens ist die Ladefläche des Anhängers nach unten gekippt und hat einen Arbeiter auf Höhe des Brustkorbes sowie den linken Arm der Landwirtin eingeklemmt. Einsatzleiter HBI Aumaier entscheidet, dass in diesem Fall der Einsatz des Spreitzers sinnvoller ist, als mit dem Hebekissen zu arbeiten. Grund dafür ist, dass die Ladefläche mit dem Spreitzer schneller und weiter gehoben werden kann. Zwischenzeitig sichert die Besatzung des KLF den Unfallort ab und baut einen einfachen Brandschutz auf. Zum Einsatz kommen diesmal vor allem junge Kameraden, die eine gute Gelegenheit zur Übung mit schwerem Gerät unter Einsatzbedingungen vorfinden. Nach der abschließenden Übungsbesprechung vor Ort rücken die Kameraden wieder in die Feuerwehrhäuser ein. |
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Einsatz des Spreitzers |
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Realistische Darstellerin inkl. Schmerzensschreie |
| Bergung gelungen | |
| Erstversorgung | |
| Absicherung mit Hartholzplatten | |
| Der 2. Verletzte wird befreit... | |
| ... und mit vereinten Kräften geborgen | |
| Ordnung ist das halbe Leben - auch bei der Übung | |
| Aufräumen | |
| Nachbesprechung | |



