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| Strahlenmessung im Bezirk Eferding |
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| Datum | 08.11.2014 |
| Übungsverantwortlicher | HAW Ernst Allersdorfer |
| Teilnehmer | 5 Kameraden |
| Thema | Messen der Umgebungsstrahlung |
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Am Samstag, den 08. November, fanden sich zwei Kameraden der FF Pupping (HAW Ernst Allersdorfer und AW Robert Gründlinger) gemeinsam mit je einem Kameraden der FF Eferding, FF Haibach und FF Stroheim beim Feuerwehrhaus in Unterschaden ein. Ziel der vierteljährlichen Sternfahrt durch den Bezirk Eferding ist es, an insgesamt 6 vorgegebenen Punkten die jeweils höchste Umgebungsstrahlung zu messen, aufzuzeichnen und das Ergebnis an das Landesfeuerwehrkommando zu melden. Gemessen wird immer mit drei Geräten. Es gilt pro Gerät der höchste Wert, wobei aus den Messergebnissen ein Durchschnitt errechnet wird. Nach einer kurzen Besprechung mit dem ebenfalls anwesenden BFKDT OBR Thomas Pichler ging's mit dem Fahrzeug zunächst nach Aschach. Der dortige Messpunkt befindet sich bei der Einfahrt zum Feuerwehrhaus. Erwartungsgemäß wurden die höchsten Werte mit Blickrichtung Mühlviertel gemessen. Weiter ging die Fahrt zum Feuerwehrhaus Haibach. Auch dort ergeben sich die höchsten Werte in Blickrichtung Norden. Durch das schon tief herbstliche Aschachtal fuhren wir anschließend nach Stroheim. Wer erwartet hatte, dass sich dort der Nebel lichtet, wurde rasch eines Besseren belehrt. Gerade beim Messpunkt am Mayrhoferberg gab es die "dickste Suppe". Über zahlreiche Nebenstraßen wurde das nächste Ziel, das Feuerwehrhaus in St. Marienkirchen angesteuert. Dort war Hochbetrieb, wurde doch gerade der diesjährige Funklehrgang - auch unter Teilnahme von zwei Kameraden aus Pupping - abgehalten. Aufgrund der niedrigen Temperaturen und des nasskalten Wetters legten wir eine Aufwärmpause ein. Zwei Stationen waren nun noch zu bewältigen: Zunächst der Aussichtspunkt in Scharten. Eigentlich ein herrlicher Blick über das Eferdinger Becken - Nebel, Wolken und die bereits hereinbrechende Dämmerung ließen jedoch keine rechte Stimmung aufkommen. Schlusspunkt dieser Fahrt war der Messpunkt beim Feuerwehrhaus in Eferding. Die Messergebnisse waren alle im Normbereich. Der späte Nachmittag klang bei einer gemütlichen Jause im Feuerwehrhaus in Unterschaden aus. |
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| Messpunkt Aschach mit Blickrichtung Mühlviertel | |
| Beim Feuerwehrhaus in Haibach | |
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Der Zähler steigt an - der höchste Wert auf dieser Fahrt lag aber deutlich darüber |
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Der Mayrhoferberg kurz nachdem sich der Nebel etwas gelichtet hatte |
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So sah es 5 Minuten vorher aus |
| Besuch beim Funklehrgang in St. Marienkirchen | |
| Blick vom Aussichtspunkt in Scharten... | |
| ... auf Eferding im Nebel | |
| Kaum eine Strahlung in Scharten | |
| Letzter Messpunkt | |
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| Monatsübung | |
| Datum | 07.10.2014 |
| Übungsverantwortlicher | HBM Thomas Huemer |
| Teilnehmer | 17 Kameraden |
| Thema | Brand in landwirtschaftlichem Anwesen |
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"Brand im Anwesen "Stoiber" - so lautete die Alarmierung. Aufgrund der räumlichen Nähe waren die Kameraden aus Pupping mit dem KLF als erste Besatzung vor Ort. Die Einsatzleitung wurde von HFM Marcel Litzlbauer übernommen. Das kurz darauf eintreffende TLF stellte einen AS-Trupp und wurde zur Bergung einer vermissten Person und einer Gasflasche sowie zur Brandbekämpfung eingeteilt. Parallel dazu sorgten die übrigen Besatzungsmitglieder des TLF für die Beleuchtung. Die Besatzung des LFB sorgte zwischenzeitig für die Absicherung der Einsatzstelle und die Wasserversorgung aus einer landwirtschaftlichen Ringleitung. Überdies war eine Schlauchbrücke aufzubauen. Da es sich beim "Stoiber" um einen entsprechend großen Gebäudekomplex handelt, wurde vom Einsatzleiter die Alarmstufe 2 ausgelöst. In weiterer Folge gab der Einsatzleiter der Besatzung des LFB auch noch den Befehl, eine zweite Löschleitung aufzubauen, um ein Nachbargebäude zu schützen. Nach der Bergung der vermissten Person und der Gasflasche sowie der erfolgreichen Bekämpfung des Brandherdes konnte schließlich "Brand aus" gegeben werden. Dem Abbau der Gerätschaften folgte noch eine Besichtigtung des Anwesens mit der Erläuterung eventueller Gefahrenpunkte. |
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Enorme Rauchentwicklung |
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Der Hochleistungslüfter wird in Stellung gebracht |
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Der Rauch drang bis zur Einfahrt |
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LFB mit Beleuchtung bei der Wasserentnahmestelle (links unten im Bild ist die Schlauchleitung erkennbar) |
| Da die Schlauchleitung auch die Straße querte, musste eine Schlauchbrücke aufgebaut werden | |
| Bergung der vermissten Person.. | |
| ...und deren Erstversorgung | |
| Rückkehr des AS-Trupps | |
| Ort des Geschehens, nachdem sich der Rauch verzogen hatte | |
| Nachbesprechung | |
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Besichtigung eines Heizraumes |
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Gleich daneben: umfangreiches Hackschnitzel-Lager |
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| Atemschutz-Schulung | |
| Datum | 16.09.2014 |
| Übungsverantwortlicher | HBM Florian Allersdorfer |
| Teilnehmer | 12 Kameraden |
| Thema | Training im Umgang mit der Atemschutz-Ausrüstung |
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Dieser Abend war den Atemschutz-Trägern - und denen, die es noch werden wollten - gewidmet. Geübt wurde zunächst das richtige Anlegen der Ausrüstung. Gleich danach stand Knotenkunde auf dem Programm. Anschließend ging's ins Freie, wo eine Hindernisstrecke aufgebaut war. Diese war mit vier 20-Liter-Kanistern, die natürlich gefüllt waren, zu bewältigen. Dabei wurde nicht nur die Kondition der Atemschutz-Träger, sondern auch deren Luftverbrauch kontrolliert. Wieder in die Halle zurückgekehrt, galt es schließlich, leere Atemluft-Flaschen auszusortieren, die Ausrüstug zu reinigen und diese ordnungsgemäß in den Fahrzeugen zu verstauen. Neben altgedienten Profis konnten so auch die Jüngeren ihr Können unter Beweis stellen. Auch ein Kamerad, der demnächst zum Atemschutz-Lehrgang einberufen wird, konnte so wertvolle Erfahrung sammlen. |
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| Aufnahme des Gerätes | |
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Richtiges Anlegen |
| Knotenkunde 1 | |
| Knotenkunde 2 | |
| Zunächst war ein Bock zu überwinden... | |
| ... anschließend ging's über zwei Bänke... | |
| ... und schließlich mussten die Kanister noch in den Anhänger gehoben werden | |
| Überprüfung des Luftdrucks - anschließend das Ganze wieder retour | |
| Versorgung der Ausrüstung als Abschluss | |
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| Monatsübung | |
| Datum | 02.09.2014 |
| Übungsverantwortlicher | HBM Markus Kothbauer |
| Teilnehmer | 16 Kameraden |
| Thema | Unfall mit landwirtschaftlichem Gerät / 2 eingeklemmte Personen |
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Die Alarmierung bei dieser Übung erfolgte per Telefon, durch die Tochter unseres Übungserantwortlichen, Sophie. Ihre exakten Schilderungen führten uns schnell zum Einsatzort, wo sie auch schon auf das ersteintreffende LFB wartetet und die Kameraden einwies. Die Einsatzleitung übernahm BI Thomas Mair. Nach einer Erkundung der Lage traf er die Entscheidung, die schwer verletzte Person als erste zu bergen. Dazu musste ein Anhänger mittels 5-Tonnen-Heber angehoben werden. Die befreite Person konnte mittels einer Liege abtransportiert werden. Die zweite Person war unter zwei gefüllten Holzkisten "begraben". Hier kam das Hebekissen zum Einsatz. Dies klappte zwar nicht gleich beim ersten Versuch, doch genau das ist ja Sinn uns Zweck der Übung. Der Abtransport erfolgte hier mittels Tragetuch. Den Abschluss bildete eine Besprechung direkt vor Ort. Da die Übung bei dem derzeit vorherrschenden Schlechtwetter abgehalten wurde, mussten nach dem Einrücken ins Feuerwehrhaus noch Fahrzeuge und Geräte gereinigt werden. |
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Die unter dem Anhänger im Bereich des Magens eingeklemmte Person wurde mittels Wagenheber befreit und kann geborgen werden |
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Sicherung auf der Trage... |
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.... und Abtransport |
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Bei der zweiten Person waren "nur" die Beine und eine Hand eingeklemmt. |
| Platzierung des Hebekissens unter den Holzkisten | |
| Hebekissen in Arbeit | |
| Bergerung des Verletzten | |
| Abtransport mittels Bergetuch | |
| Nachbesprechung | |



