- Details
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Schulung - Atemschutz |
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| Datum | 15.09.2015 |
| Übungsverantwortlicher | LM Michael Sieburg |
| Teilnehmer | 19 Kameraden |
| Thema | Schulung mehrerer AS-Trupps |
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Im alten Feuerwehrhaus in Unterschaden war eine anspruchsvolle Strecke aufgebaut. Die Verhältnisse wurden noch dadurch erschwert, dass lange vor Beginn der Schulung die Nebelmaschine in Betrieb genommen worden war. So war die Sicht gleich Null. Zweck der Schulung war, insgesamt drei AS-Trupps in das Gebäude zu schicken. Sie sollten dabei vorrangig eine vermisste Person in Sicherheit bringen, den Brand bekämpfen und zusätzlich noch einige Gegenstände bergen. Bevor die Schulung jedoch noch so richtig in Schwung kam - der erste AS-Trupp war 5 Minuten nach Übungsbeginn gerade bei der Aufnahme der Geräte - ging die Sirene los. Unmittelbar vorher war die Eferdinger Sirene zu hören gewesen. Des Rätsels Lösung: Offenbar hatte der Anrufer in der Brandmeldezentrale in Linz als Ort des Geschehens den Fußballplatz Eferding angegeben. Der Disponent hatte daraufhin die Eferdinger Kameraden alarmiert und hatte unmittelbar darauf bemerkt, dass sich die Sportanlage im Gemeindegebiet Pupping befindet. Da wir uns aufgrund der Übung ohnehin im Feuerwehrhaus befanden und überdies die Einsatzbekleidung bereits angelegt hatten, konnten wir quasi einen Schnellstart hinlegen. Die wesentlich kürzere Entfernung zum Sportplatz tat ein Übriges, weshalb wir als erste am Ort des Geschehens eintrafen. Dort konnte aber sehr rasch Entwarnung gegeben werden. Aus einem Masten der Flutlichtanlage war Rauch ausgetreten und dies hatte zur Alarmierung geführt. Die Sportler hatten den aufkeimenden Brand jedoch bereits mit Hilfe eines Pulverlöschers erfolgreich bekämpft. Nach kurzer Aufnahme des Geschehens gemeinsam mit der ebenfalls eingetroffenen Polizei konnten wir nach 25 Minuten wieder einrücken und die Schulung fortsetzen. Alle drei Trupps - darunter auch einige junge Kameraden, die erstmals in das Metier Atemschutz schnupperten - bewältigten den Parcours. Wegen der Unterbrechung durch den Alarm endete die Schulung jedoch erst knapp nach 21:30 Uhr. Hier noch weitere Fotos (inkl. Einsatz): |
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| Allgemeine Einweisung durch den Übungsleiter | |
| Zufällig abgedrückt: OFM Lukas Schrangl (im blauen Overal) reagiert am schnellsten als der Alarm losgeht. | |
| Deutlich zu erkennen: Der Inhalt des Pulverlöschers. | |
| Der Lichtmast: auch aus der Entfernung sind die Brandbekämpfungsspuren zu erkennen. | |
| Die Übung wird fortgesetzt... | |
| ... und dem ersten Trupp der Einsatzbefehl erteilt | |
| Schon beim Öffnen der Tür treten dichte Rauchschwaden aus | |
| Die Sicht wird immer schlechter... | |
| ... gerade ist der Vordermann noch erkennbar... | |
| ... und schließlich sieht man nur noch den Schein der Helmlampen | |
| Der Vermisste (grün gekleidet) wird mit vereinten Kräften gefunden und geborgen | |
| Anschließend ist noch auf allen Vieren ein kleiner Parcours zu bewältigen | |
| Die Bergung einiger Gegenstände (z.B. gelber Kanister hinter dem Feuerlöscher) erweist sich als Schwerarbeit | |
| Den Kameraden steht die Anstrengung ins Gesicht geschrieben | |
- Details
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Monatsübung - Brand |
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| Datum | 04.08.2015 |
| Übungsverantwortlicher | HFM Marcel Litzlbauer |
| Teilnehmer | 15 Kameraden |
| Thema | Brand in landwirtschaftlichem Anwesen |
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Übungsannahme war, dass ein Landwirt bei Schweißarbeiten in seinem Lagerschuppen einen Brand ausgelöst hatte und er selbst auch als vermisst gemeldet wurde. OBI Christoph Inreiter übernahm als Fahrzeugkommandant des ersteintreffenden KLF die Einsatzleitung. Kurz darauf kamen auch das TLF und das LFB am Einsatzort an. Die Besatzung des TLF stellte drei Atemschutzträger, die restliche Besatzung des KLF sicherte die Einsatzstelle ab, besetzte den Hydranten und hatte bereits mit dem Aufbau der Wasserversorgungsleitung begonnen, wobei sie nun durch die Besatzung des LFB unterstützt wurde. Weitere Mitglieder der TLF-Besatzung bauten auf Befehl des Einsatzleiters einen umfassenden Brandschutz für das Nachbargebäude und eine große Anzahl von Holzpaletten und Plastikkisten auf. Der Atemschutztrupp war inzwischen in das völlig verrauchte Gebäude vorgedrungen und konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Schwieriger gestaltete sich angesichts der sehr eingeschränkten Sichtverhältnisse allerdings die Suche nach der vermissten Person, war aber schlussendlich doch von Erfolg gekrönt. Hilfreich war dabei vor allem der Einsatz des Lüfters. Die Übung wurde vor Ort mit einer Besprechung und einer Besichtigung der Liegenschaft inkl. der Wasserversorgungsmöglichkeiten abgeschlossen. Hier noch weitere Fotos: |
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- Details
| Monatsübung technisch | |
| Datum | 02.06.2015 |
| Übungsverantwortlicher | OBM Franz Wolfesberger |
| Teilnehmer | 15 Kameraden |
| Thema | Brand in der Kläranlage |
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Alarm mittels Sirene und Pager: So war die Vorgabe für diese Übung. Beim Eintreffen in der Kläranlage, wurden die Einsatzkräfte bereits vom Übungsverantwortlichen erwartet, der auch gleichzeitig Mitarbeiter dieses Betriebes ist. Die erste Information an den Einsatzleiter, AW Robert Gründlinger, war, dass es einen Brand in der Werkstatt gebe und dass ein Kollege - vermutlich im hinteren Teil der Werkstatt - vermisst sei. Aufgrund der Situation vor Ort und der vorhandenen Mannschaftsstärke wurden umgehend Alarmstufe II ausgelöst und das Rote Kreuz verständigt. Sodann wurde der von der TLF-Besatzung gestellte Atemschutz-Trupp mit der Personensuche und -bergung sowie der Bekämpfung des Brandherdes beauftragt. Die Aufnahme der Daten der Atemschutzträger wurde von AW Martin Schapfl übernommen. Parallel dazu erhielt der Fahrzeugkommandant des LFB, BI Johann Schapfl jun., den Auftrag, die Wasserversorgung des TLF sicher zu stellen. Dazu wurde mittels TS Wasser aus dem Klärbecken entnommen. Zwischenzeitig wurde von der TLF-Besatzung bereits der Lüfter eingesetzt und zumindest ein Teil des mittels Nebelmaschine erzeugten "Rauchs" aus der Werkstatt geblasen. Nächster Schritt war die Brandsicherung für den rechts der Werkstatt gelegenen Gebäudeteil, da hier im Gegensatz zum links gelegenen keine Brandmauer existiert. Der Atemschutztrupp war mit der Suche nicht unmittelbar erfolgreich. OBM Wolfesberger hatte einen speziellen "Stolperstein" in die Übung eingebaut. Die Werkstatt besteht aus zwei Räumen, die durch eine Tür getrennt sind. Das Problem dabei: Die Tür hat die gleiche Farbe wie die Wand und war somit in dem verrauchten Raum (die Nebelmaschine leistete hier wirklich ganze Arbeit) nicht sichtbar. Diese Situation hatte daher sowohl für den Einsatzleiter als auch für den Atemschutztrupp einen hohen Lerneffekt. Einerseits geht es darum, die Auskunftsperson im Detail bezüglich der räumlichen Gegebenheiten zu befragen, da die Informationen in der Aufregung meist nur bruchstückhaft gegeben werden. Andererseits ist es im Einsatz oft nicht so, wie es scheint. Letztendlich konnten die Sichtverhältnisse durch den Lüfter aber soweit verbessert werden, dass die Tür erkennbar war. Der Atemschutztrupp drang in den hinteren Werkstattraum vor, konnte den Verletzten bergen und an die vom Einsatzleiter angeforderte unterstützende Besatzung des LFB übergeben. Nachdem "Brand aus" gegeben war, konnten die Einsatzgeräte wieder verstaut werden. In einer unmittelbar folgenden Übungsbesprechung, ließen die Kameraden das Geschehene Revue passieren. Abschließend erfolgte noch eine Besichtigung des gesamten Areals, bevor nach etwas mehr als 2 Stunden wieder eingerückt wurde. Drei Kameraden übernahmen noch die Aufgabe, die Atemluftflaschen bei der FF Eferding wieder zu befüllen. Weitere Fotos finden Sie in der Galerie. |
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- Details
| Monatsübung technisch | |
| Datum | 05.05.2015 |
| Übungsverantwortlicher | AW Martin Schapfl |
| Teilnehmer | 13 Kameraden |
| Thema | Unfall mit eingeklemmter Person |
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Ein durchaus realistisches Szenario für "unsere Breiten" wurde diesmal den Kameraden angeboten. Bei Feldarbeiten war ein Arbeiter beim Hantieren an einem landwirtschaftlichen Gerät eingeklemmt worden. Gleichzeitig entwickelte sich am Traktor ein Brand. Somit war die Arbeitsverteilung relativ klar: Die Kameraden des KLF bekämpften den Brand, während sich die LFB-Besatzung um den bewusstlosen Verletzten kümmerte. Die erste Überlegung, das Gerät mittels Hebekissen zu heben und so das Opfer zu befreien, wurde rasch wieder fallen gelassen. Zu instabil schien die Lage. Der zweite Versuch einer Hebung mittels Spreitzer funktionierte dann schnell und perfekt. Der Verletzte konnte aus seiner misslichen Lage befreit und - so die Übungsannahme - dem Roten Kreuz übergeben werden. Zwischenzeitig wurde auch noch der Fahrer des Traktors entdeckt, der sich noch - ebenfalls bewusstlos - im Führerhaus des Traktors befand, und geborgen. Die KLF-Besatzung hatte zwischenzeitig mittels UHPS den Brand erfolgreich gelöscht. Nach der Meldung "Brand aus" wurde die Übung gleich noch direkt vor Ort besprochen und anschließend wieder in die Feuerwehrhäuser eingerückt. Dort warteten auf uns noch umfangreiche Putzarbeiten an Fahrzeug und Geräten. Das Schlechtwetter der letzten Tage und das dadurch aufgeweichte Erdreich hatten doch deutliche Spuren hinterlassen. Hier noch einige Fotos: |
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