Freiwillige Feuerwehr Pupping

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Zuletzt aktualisiert: 04. April 2024

 

2024 04 02 Übung (32)

Übung

Datum 02.04.24
Übungsverantwortliche FM Georg Hehenberger
HBM d.F. Manfred Häuserer
Teilnehmer 24 Kameradinnen und Kameraden der FF Pupping
Thema Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen

Gleich mehrere Herausforderungen warteten auf den Einsatzleiter, HBM d.F. Michael Sieburg, bei dieser Übung.

Ein Landwirt - so die Annahme - war mit Hilfe eines Ladekrans gerade beim Verladen mehrerer Baumstämme auf seinen Anhänger, als ein PKW mit voller Wucht gegen einen bereits in der Luft befindlichen Baumstamm fuhr. Der Baumstamm drang dabei durch die Windschutzscheibe in den Fahrgastraum und verletzte den Lenker und eine Beifahrerin auf dem Rücksitz so schwer, dass sie nicht ansprechbar waren.

In der von zwei Jugendlichen abgesetzten Alarmierungsmeldung war überdies von einer Rauchentwicklung und auslaufendem Öl beim Traktor die Rede.

Und zu allem Überdruss war beim Ankunft am Einsatzort von den beiden Jugendlichen keine Spur zu finden.

Neben den üblichen Sicherungsmaßnahmen (Stabilisierung PKW, Aufbau Brandschutz, Absicherung Unfallstelle...) galt die primäre Aufmerksamkeit natürlich den beiden Verletzten. Bei Ankunft der Einsatzkräfte waren weder Rauch noch Flammen sichtbar, weshalb die diesbezügliche Gefahr gebannt schien.

Die Mannschaft des ersteintreffenden TLF machte sich somit an die Bergung der eingeklemmten Personen. Da von der Fahrerseite aufgrund der herumliegenden Baumstämme kein Zugang ins Fahrzeuginnere möglich war, wurden die Arbeiten auf der Beifahrerseite durchgeführt. Die Übungsannahme war hier, dass durch das ausgeflossene Hydrauliköl der Ladekran nicht mehr einsatzbereit war.

Parallel dazu besorgten die übrigen Einsatzkräfte die bereits angesprochenen Sicherungsmaßnahmen, kümmerten sich um eine ausreichende Beleuchtung der Einsatzstelle und banden das ausgelaufene Öl.

Zunächst wurde die Beifahrertür mit Spreizer und Schere geöffnet, um einer Kameradin den Zugang zur Beifahrerin zu ermöglichen. Angenommen wurde, dass aufgrund der sichtbaren Verletzung vom Notarzt die vorrangige Bergung dieser Person angeordnet wurde. Die Beifahrerin wurde mit einer Decke gegen Splitter geschützt. Im Einsatz wäre dies zwar nicht erforderlich gewesen, zu Übungszwecken wurde aber das Fenster der rückwärtigen Tür abgeklebt und mit einem Notfallhammer zerstört. Die Bergung erfolgte mit einer Schaufeltrage.

Beim Fahrer erfolgte anschließend zu Übungszwecken eine Crashbergung.

Die Mannschaft des zwischenzeitig eingetroffenen KLF wurde mit der Suche nach den beiden vermissten Jugendlichen beauftragt, was schließlich auch erfolgreich erledigt werden konnte.

Nach Abarbeitung aller erforderlichen Maßnahmen wurde der Einsatz beendet und direkt vor Ort noch abschließend im Sinne einer Manöverkritik besprochen. 

Zum Ablauf finden Sie in der Galerie weitere Fotos.

 

                     
Details
Zuletzt aktualisiert: 06. März 2024

 

2024 03 05 Übung (1)

Übung

Datum 05.03.24
Übungsverantwortlicher BI d.F. Lukas Schrangl
Teilnehmer 16 Kameradinnen und Kameraden der FF Pupping
Thema Brand Gebäude

Inspiriert von einem tatsächlichen Unfall im Mühlviertel stellte uns der Übungsverantwortliche vor eine spezielle Aufgabe.

Beim Hantieren durch den Baggerführer löste sich die Schaufel aus ihrer Halterung und begrub diesen unter sich. Zusätzlich trat unbekannte Flüssigkeit aus und geriet in Brand.

BI Thomas Mair als Fahrzeugkommandant des ersteintreffenden TLF übernahm die Einsatzleitung. Er befahl die Ausrüstung eines Atemschutztrupps, der zur Brandbekämpfung mittels Löschschaum eingesetzt wurde. Die Besatzung des TLF wurde durch die Mannschaft des KLF unterstützt, während weitere 4 Mann im LF die Einsatzstelle absicherten und die Wasserversorgung aus einem nahen Hydranten sicherstellten.

Parallel dazu wurde der Verletzte von einem Mann betreut. Der Einsatzleiter entschied sich zur Rettung mittels Hebekissen. Zunächst wurde die Schaufel mittels Spanngurt gesichert und auf zwei Seiten mit einem Hebekissen unterlegt. Die beiden Kissen wurden dann gleichzeitig und parallel laufend aufgeblasen und die gewonnene Höhe mittels Plölzholz gesichert. Schon nach kurzer Zeit konnte der Verunfallte geborgen und mit einer Trage abtransportiert werden.

Bei der abschließenden Übungsbesprechung an der Einsatzstelle wurde auch noch eine weitere Möglichkeit der Befreiung diskutiert, diese jedoch einhellig wegen weiterer Verletzungsgefahr als undurchführbar bewertet. 

Zum Ablauf finden Sie in der Galerie weitere Fotos.

 

                     
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Zuletzt aktualisiert: 07. Januar 2024

 

2023 08 01 Übung Brand (10)

Schulung

Datum 21.11.23
Übungsverantwortlicher BR d. F. Robert Gründlinger
Teilnehmer OBR Thomas Pichler, BR Hubert Strasser
21 Kameradinnen und Kameraden der FF Pupping
Thema Feuerwehr im antiken Rom

Das Thema des heutigen Abends wurde in der Vergangenheit schon mehrfach in diversen Publikationen des OÖ. Landes-Feuerwehrverbandes behandelt. Im Zuge seiner Recherchen zur "Entwicklung der taktischen Einheiten" (der Artikel dazu wird in der Historischen Schriftenreihe 2024 erscheinen) stieß der Referent dieses Abends in den Archiven von Universitäten in Österreich, Deutschland, Großbritannien und in den USA auf umfangreiche neue Unterlagen.

Diese ermöglichen nun ein wesentlich genaueres Bild der Feuerwehr im antiken Rom und in den römischen Provinzen auf dem Gebiet des heutigen Österreich. Grund genug, sich diesem Thema ausführlicher zu widmen.

Generell ist festzuhalten, dass die Feuerwehr in Rom die erste nachweisbare Berufsfeuerwehr in der Geschichte war. Sie war militärisch organisiert (Kasernierung, klare Hierarchieebenen und Befehlsstrukturen, Ausrüstung in vielen Fällen von der Armee abgeleitet) und für damalige Verhältnisse auch durchaus effektiv.

Der große Brand von Rom im Jahr 64 n. Chr. stellte sie vor besondere Herausforderungen, die sie jedoch letztendlich meisterte.

In den Provinzen war das Feuerlöschwesen hingegen auf Basis von sogenannten "collegia" organisiert. Dabei handelte es sich um Vereinigungen von Bewohnern der gleichen Berufsgruppe, ähnlich wie später die mitteralterlichen Zünfte. Die Idee dahinter war, dass die Bewohner im Brandeinsatz jeweils mit den Geräten arbeiten sollten, die ihnen aus der tagtäglichen Praxis geläufig waren. Es gab jedoch keine Übungen im heutigen Sinn, was die Brandbekämpfung ja noch bis weit ins 19. Jahrhundert erschwerte.

Die interessierte Zuhörerschar wurde anschließend von einem ebenfalls anwesenden Geburtstagskind mit einem Fass Bier überrascht, der Referent lud wie üblich zu Leberkäse und Gebäck ein.

2023 11 21 FF Rom (4)
2023 11 21 FF Rom (6)
2023 11 21 FF Rom (11)
2023 11 21 FF Rom (14)
2023 11 21 FF Rom (18)
2023 11 21 FF Rom (19)
2023 11 21 FF Rom (21)
2023 11 21 FF Rom (23)
2023 11 21 FF Rom (25)

 

                     
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Zuletzt aktualisiert: 06. Juni 2023

 

2023 06 05 Drohne (5)

Monatsübung
Personensuche

Datum 05.06.23
Übungsverantwortlicher OBI Andreas Spachinger
Teilnehmer 14 Kameradinnen und Kameraden der FF Pupping
7 Kameraden der FF St. Marienkirchen/Polsenz
Thema Suche nach vermissten Personen mit Unterstützung der Feuerwehr-Drohne

Im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen ist unsere Übung Anfang Juni. Geplant war eine Suche nach zwei vermissten Personen.

Diese waren von der Lange-Haufen-Brücke zum Gasthaus Dieplinger in der Brandstatt unterwegs, wo sie mit Bekannten verabredet waren. Nachdem sie dort jedoch nicht angekommen waren, hatten die Bekannten Alarm geschlagen.

Die FF Pupping rückte mit drei Fahrzeugen aus: Das Löschfahrzeug mit dem Feuerwehrrettungsboot begab sich in die Brandstatt und wasserte das Boot. Die Besatzung sollte das Ufer von der Donau her absuchen. Parallel dazu suchte die Besatzung des Kleinlöschfahrzeuges aus Richtung Brandstatt kommend den Donaudamm und die Umgebung ab. Von der Lange-Haufen-Brücke donauaufwärts kam ihnen die Besatzung des Mannschaftstransportfahrzeuges entgegen.

Als Unterstützung wurde die FF St. Marienkirchen/Polsenz alarmiert, die mit der Einsatzführungsunterstützungseinheit und der Drohne anrückte. Gerade als die Einsatzleitstelle fertig aufgebaut war, öffneten sich jedoch die Schleusen des Himmels.

Bei diesem Wetter war ein Einsatz der Drohne technisch nicht mehr möglich. Und überdies hatten auch die Darsteller der beiden Vermissten völlig durchnässt "freiwillig" ihr Versteck verlassen. Die Übung musste daher abgebrochen und auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden.

Die Einsatzkräfte rückten in das Feuerwehrhaus Unterschaden ein, wo uns HBI d.F. Martin Perfahl (als Leiter der EFU) und OBI d.F. Florian Übleis (als Kommandant der Drohnen-Einheit) die Drohne zumindest noch theoretisch vorstellten und zahlreiche Fragen beantworteten.

Hier noch einige Daten zum Betrieb:

  • Gewicht ca. 4 kg
  • Maximale Fluggeschwindigkeit ca. 80 km/h - bei einer Personensuche beträgt diese jedoch ca. 20 bis 25 km/h
  • Maximale Flughöhe 120 m, da Hubschrauber eine Mindestflughöhe von 150 m haben
  • 7 Piloten ausgebildet, im Einsatz sind immer 2 Piloten dabei, die mit ihren Steuergeräten auch die Kontrolle jeweils von anderen übernehmen können
  • Die Piloten konzentrieren sich ausschließlich auf das Steuern der Drohne, während ein zweiter Kamerad das von der Suchkamera gelieferte Bild im Auge behält
  • Die Piloten dürfen nur in Sichtkontakt mit der Drohne fliegen, obwohl technisch auch ein Flug ohne Sichtkontakt möglich wäre
  • Jeder Start wird an den Tower des Flughafens Hörsching und an die Hubschrauberstaffel des ÖAMTC gemeldet
  • Bei Start und Landung muss von den Einsatzkräften vom Start-/Landeplatz ein Mindestabstand von 30 m eingehalten werden, für unbeteiligte Personen gilt eine 50-m-Grenze
  • 8 Akkus - zwei davon werden für den Betrieb benötigt, 6 sind in Reserve
  • Flugdauer pro Akku-Paar je nach Wind und Witterungsverhältnissen ca. 20 bis 30 Minuten
  • Zur Ausstattung gehört auch ein intelligentes Ladegerät. Dieses lädt bevorzugt die Akkus mit dem vergleichsweise noch höchsten Ladestand, um einen möglichst frühen Wiedereinsatz sicher zu stellen
  • In der Praxis verfügt die Drohne somit über eine unbegrenzte Einsatzdauer
  • Die Drohne ist mit drei Kameras ausgestattet (Details dazu beim untenstehenden Foto)
  • Geflogen wird mit 4 je zweiblättrigen Rotoren 
2023 06 05 Drohne (2) Das MTF trifft bei der Lange-Haufen-Brücke ein...
2023 06 05 Drohne (3) ... sichert das Einsatzgebiet... 
2023 06 05 Drohne (4) ... und beginnt mit der Suche
2023 06 05 Drohne (5) Das Equipment der EFU wird aufgebaut.
2023 06 05 Drohne (8) HBI d.F. Martin Perfahl und...
2023 06 05 Drohne (9) ...OBI d.F. Florian Übleis bei ihren Erläuterungen 
2023 06 05 Drohne (14) Die Drohne mit ihrem Transportbehälter
2023 06 05 Drohne (7) Rechts davon die beiden Steuerungseinheiten
 2023 06 05 Drohne (16) Oben die starre Kamera, die dem Piloten zum Navigieren dient, unten die voll flexible Suchkamera (mit Normalbild und Wärmebild)
2023 06 05 Drohne (6) Und so sehen einige Mitglieder der FF Pupping durch das Auge der Wärmebildkamera aus.
 2023 06 05 Drohne (11) 8 Akkus, 2 davon in der Drohne
 2023 06 05 Drohne (12) Intelligentes Ladegerät
2023 06 05 Drohne (13) Interessierte Zuhörer lauschen den Detailerklärungen

                     

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