Organisation des Strahlenschutzes

In der FF Pupping ist BI Ernst Allersdorfer jun. als Stützpunktleiter für den Strahlenschutz verantwortlich.

Ihm zur Seite stehen einige Kameraden, die natürlich auch über die entsprechende Ausbildung verfügen. Diese setzt sich zusammen aus

  • Strahlenmesslehrgang I - 5 Tage
  • Strahlenmesslehrgang II - 3 Tage
  • Strahlenmesslehrgang III - 3 Tage
  • Strahlenmessweiterbildung - 1 Tag
  • Strahlenmessnachschulung - 1 Tag
  • Gefahrengutlenker-Unterweisung Klasse 7 - 1 Tag

Über eine entsprechende Ausbildung im Strahlenschutz verfügen:

  • Ernst Allersdorfer jun.
  • Gerald Allersdorfer
  • Andreas Artmayr
  • Robert Gründlinger
  • Paul Jungreithmayr
  • Erwin Schwarzbauer

Die Ausbildung umfasst im Strahlenmesslehrgang I zunächst einen Gutteil an Theorie gespickt mit drei Nachmittagen praktischer Übung. Beendet wird der Kurs mit einer schriftlichen Prüfung. 

 Erster Versuch

 Messung

 Erste Versuche im Strahlenmesslehrgang I,
mit einem Dosisleistungsmessgerät eine
Strahlenquelle aufzufinden

Das Dosisleistungsmessgerät führt
zur Strahlenquelle

 Gefunden

 Entfernung des Strahlers

 Gefunden
(in der Praxis ist der Strahler wahrscheinlich
ebenso kaum mit freiem Ausge sichtbar)

 Fachgerechte Aufnahme der Strahlenquelle
mittels einer speziellen Zange

  

Der Strahlenmesslehrgang II teilt sich in zwei Tage praktischer Übung und der Prüfung am dritten Tag. Die Prüfung umfasst sowohl den praktischen Teil (Auffinden einer Strahlenquelle) als auch einen schriftlichen Test. Das erforderliche Theoriewissen dafür ist im Vorfeld selbstständig zu erarbeiten. Die erfolgreiche Absolvierung der Prüfung ist mit dem Erwerb des Strahlenmess-Leistungsabzeichens in Bronze verbunden.

Der Strahlenmesslehrgang III ist wieder zu einem Großteil der theoretischen Ausbildung gewidmet. Die abgelegte Prüfung berechtigt zum Tragen des Strahlenmess-Leistungsabzeichens in Silber.

 

Strahlenspürtrupp

 

Der Einsatz der Feuerwehren bei unvorhergesehenen Zwischenfällen mit radioaktiven Stoffen ist eine höchst verantwortungsvolle und gefährliche Aufgabe und ist daher nur von speziell ausgebildeten und ausgerüsteten Strahlenspürtrupps durchzuführen.

Der Spürtrupp besteht aus:

  • Spürer:
    Dieser geht immer als erster. Er ist mit einem Dosisleistungsmessgerät ausgestattet, das er ca. 1 m über den Boden hält. Die erreichten Messwerte gibt er an den Kommandanten weiter.
  • Kommandant:
    Der Kommandant folgt dem Spürer in etwa 3 Schritten Abstand. Er ist mit einem taktischen Dosimeter (Messgerät, auf dem die vom Trupp aufgenommene Stralendosis unmittelbar ablesbar ist) und einem Funkgerät (über das er die vom Spürer ermittelten Werte an die Einsatzleitung weitergibt) ausgestattet. Darüber hinaus ermittelt er erforderlichenfalls den genauen Spürort auf der ebenfalls mitgeführten Karte ÖK-50.
  • Markierer:
    Er geht als letzter und setzt Markierungen und Absperrungen an Punkten, an denen die Strahlung gemessen wurde, mittels eines Markiergerätes. Das ebenfalls mitgeführte Probenahmegerät dient zum Nehmen von Boden-, Bewuchs-, Wasser- und Wischprobe entsprechend einem allenfalls erteilten Auftrag.
Dienstag, 12. Dezember 2017

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